Finn's Masken (versuche)
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- nie anwesende Drecksmade
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Finn's Masken (versuche)
Hallo leute,
Ich habe das Problem das mein Latex immer einreißt wenn ich die Maske aufsetzen will. Was mach ich Falsch?
Liegt es am Latex oder liegt es an der Verarbeitung? Sie reißt halt bei der kleinsten belastung und das Latex soll Maskenbau geeignet sein, ich hab dickflüssiges von Latex24 liegt es vielleicht dadran?
Ich habe das Problem das mein Latex immer einreißt wenn ich die Maske aufsetzen will. Was mach ich Falsch?
Liegt es am Latex oder liegt es an der Verarbeitung? Sie reißt halt bei der kleinsten belastung und das Latex soll Maskenbau geeignet sein, ich hab dickflüssiges von Latex24 liegt es vielleicht dadran?
- Unkhrarr
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Re: Finn's Masken (versuche)
Es wäre vll hilfreich wen du die Einzelnen schritte aufschreibst, wie du die Maske gemacht hast.
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- nie anwesende Drecksmade
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Re: Finn's Masken (versuche)
Hallo,
erstmal danke für die Antwort. Ja das stimmt wohl, hätte ich auch selber dran denken können ein paar mehr Details zu geben
.
Also beim ersten versuch habe ich den Gipsabdruck mit flüssigem Latex ausgeschwenkt ca 1 Lieter und es hat mindestens 8 Stunden gedauert bis ich es stehen lassen konnte und dann war es auch noch ungleichmäßig, und ist auch gerissen beim aufsetzen dann(nach ca 48std. Trocknung).
Naja daraufhin hab ich mir Dickflüssiges Latex bestellt und es mit einer anderen Form versucht, allerdings hab ich es dann mit dem Pinsel gestrichen, weil es nicht gelaufen ist. Das ganze habe ich dann 7 mal gemacht. Ich habe daran gedacht das ich vielleicht zu lange zeit hab verstreichen lassen zwischen den Latex gängen und vielleicht das es nicht dick genug war.
Hier nochmal ein Paar Bilder von dem Schaden:
viele Grüße
Finn
erstmal danke für die Antwort. Ja das stimmt wohl, hätte ich auch selber dran denken können ein paar mehr Details zu geben

Also beim ersten versuch habe ich den Gipsabdruck mit flüssigem Latex ausgeschwenkt ca 1 Lieter und es hat mindestens 8 Stunden gedauert bis ich es stehen lassen konnte und dann war es auch noch ungleichmäßig, und ist auch gerissen beim aufsetzen dann(nach ca 48std. Trocknung).
Naja daraufhin hab ich mir Dickflüssiges Latex bestellt und es mit einer anderen Form versucht, allerdings hab ich es dann mit dem Pinsel gestrichen, weil es nicht gelaufen ist. Das ganze habe ich dann 7 mal gemacht. Ich habe daran gedacht das ich vielleicht zu lange zeit hab verstreichen lassen zwischen den Latex gängen und vielleicht das es nicht dick genug war.
Hier nochmal ein Paar Bilder von dem Schaden:
viele Grüße
Finn
- Unkhrarr
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Re: Finn's Masken (versuche)
Ich kann nur sagen wie ich es mache. Zum auschwenken nehme ich dünnflüssiges Latex ca 500-700ml je nach Kopfumfang schwankt das natrürlich. Aber bevor ich das Latex in die Form gebe föhne ich die mir ein wenig warm damit die erstes schicht einfach schneller trocknet. und so mache ich das schicht für schicht.
also vorsichtig föhnen dan wieder Latex und immer so weiter. zum schluss drehe ich dei Form um und stell mir ein Behälter darunter um das latex was rausläuft aufzufangen. Den dieses gieße ich dan wieder rein. Ich muss zugeben mit Dünnen Latex dauert es so 4-5 std bis ich es in ruhe sthen und trocknen lassen kann. Mitlerweile nehme ich auch dickflüssiges latex, wobei die Schritte die gleichen sind. ach ja zum trocken Zeit lasse ich die Form ca.10-14 std stehn, aber wenn es echt schnell gehn muss baller ich mit dem Föhn rein aber immer mit vorsicht un ja kein Heißluftföhn.
So das wars so wie icke das mache.
also vorsichtig föhnen dan wieder Latex und immer so weiter. zum schluss drehe ich dei Form um und stell mir ein Behälter darunter um das latex was rausläuft aufzufangen. Den dieses gieße ich dan wieder rein. Ich muss zugeben mit Dünnen Latex dauert es so 4-5 std bis ich es in ruhe sthen und trocknen lassen kann. Mitlerweile nehme ich auch dickflüssiges latex, wobei die Schritte die gleichen sind. ach ja zum trocken Zeit lasse ich die Form ca.10-14 std stehn, aber wenn es echt schnell gehn muss baller ich mit dem Föhn rein aber immer mit vorsicht un ja kein Heißluftföhn.
So das wars so wie icke das mache.
- Urok/Worgahr
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Re: Finn's Masken (versuche)
also auf deinem letzten bild sieht die Maske arg dünn aus. probier doch einfach noch 2 schichten mehr
- Grûur
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Re: Finn's Masken (versuche)
das latex an sich sieht komisch aus . link mal deinen lieferanten. * auch wenns dünn ist, latex reißt eigendlich nicht so shcnell. shcon gar nicht, wenn die maske ganz neu gegossen wurde*
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- nie anwesende Drecksmade
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Re: Finn's Masken (versuche)
Hallo, erstmal danke für die antworten.
Unkhrarr wenn du jetzt auch dickflüssiges nimmst, wie bekommst du es zum laufen. Meins bewegt sich in der form fast gar nicht.
Wieviel Zeit lasst ihr zwischen den Latex Gängen?
Die Lieferanten sind http://www.amazon.de/Latexmilch-naturfa ... iges+latex
http://www.latex-24.de/epages/63569567. ... moniakfrei
Gruß Finn
Unkhrarr wenn du jetzt auch dickflüssiges nimmst, wie bekommst du es zum laufen. Meins bewegt sich in der form fast gar nicht.
Wieviel Zeit lasst ihr zwischen den Latex Gängen?
Die Lieferanten sind http://www.amazon.de/Latexmilch-naturfa ... iges+latex
http://www.latex-24.de/epages/63569567. ... moniakfrei
Gruß Finn
Re: Finn's Masken (versuche)
Alle Angaben sind für einen halben Kopf (bis etwa hinter den Ohren).
Ich gieße meine Orkmasken erst mit einer Schicht Latex (ca. 75ml) aus. Dabei schwenke ich die Form so lange, bis sich eine gleichmäßige Schicht gebildet hat und alles Latex getrocknet ist.
Dann verwende ich zwei verschiedene Varianten:
1. Ich gieße eine 2. Schicht mit 100ml einer 1:3-Mischung aus Latexmilch und GUM1 (dickes Latex) in die Form und dann heißt es wieder schwenken, bis alles fest ist. Jetzt kann man am Rand mal schauen, wie Dick die Schicht. Und ob man noch eine 3. Schicht macht. Die Maske sollte ca. 1mm dick aber flexibel sein. Denk aber daran, dass sie am Rand durch das Auschwenken in der Mitte dicker ist.
Variante 1 habe ich jetzt an ca. 20 Masken erprobt.
Gum1 ist in der Flasche genauso flüssig wie normales Latex bildet aber dickere und steifere Schichten. Wenn es schon wie Pudding aus der Flasche kommt ist es überlagert. Wenn es schon etwas dickflüssig ist, kann man den Anteil an normaler Latexmilch erhöhen.
Reines Gum 1 wird ziemlich spröde (das könnte Dir passiert sein) und 1 Liter ist definitiv zu viel.
2. Die billigere Variante ist, Du rührst ganz wenig Mehl unter die normale Latexmilch. Das wird zwar erst etwas klumpig, aber später quilt das Mehl auf und die Schicht wird dicker und wieder etwas gleichmäßiger. Da das die 2. Schicht ist sieht man Unregelmäßigkeiten nur von innen.
Variante 2 habe ich jetz an ca. 4 Masken erprobt.
3. Erhebungen wie Naserücken, Ohren, stark aufmodellierte Jochbeine etc, fülle ich noch in der Form mit einer Mischung aus Watte und Latex auf. Dadurch verziehen sich diese Bereicher der Maske beim Tragen nicht so stark.
Die Trocknungszeiten hängen von der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. Meist reichen ein paar Stunden. In der Regel mache ich einfach eine Schicht pro Abend. Und brauche 2-3 Abende. Es ist aber auch keine Problem wenn mal 2-3 Tage zwischen den Schichten liegen. Nur Wochen oder Monate sollten es nicht werden. Damit habe ich mir schonmal beinahe ne Form versaut.
Die Dicke auf deinem Letzten Bild ist völlig ok
Es kann sogar dünner sein.
Viel erfolg
Ich gieße meine Orkmasken erst mit einer Schicht Latex (ca. 75ml) aus. Dabei schwenke ich die Form so lange, bis sich eine gleichmäßige Schicht gebildet hat und alles Latex getrocknet ist.
Dann verwende ich zwei verschiedene Varianten:
1. Ich gieße eine 2. Schicht mit 100ml einer 1:3-Mischung aus Latexmilch und GUM1 (dickes Latex) in die Form und dann heißt es wieder schwenken, bis alles fest ist. Jetzt kann man am Rand mal schauen, wie Dick die Schicht. Und ob man noch eine 3. Schicht macht. Die Maske sollte ca. 1mm dick aber flexibel sein. Denk aber daran, dass sie am Rand durch das Auschwenken in der Mitte dicker ist.
Variante 1 habe ich jetzt an ca. 20 Masken erprobt.
Gum1 ist in der Flasche genauso flüssig wie normales Latex bildet aber dickere und steifere Schichten. Wenn es schon wie Pudding aus der Flasche kommt ist es überlagert. Wenn es schon etwas dickflüssig ist, kann man den Anteil an normaler Latexmilch erhöhen.
Reines Gum 1 wird ziemlich spröde (das könnte Dir passiert sein) und 1 Liter ist definitiv zu viel.
2. Die billigere Variante ist, Du rührst ganz wenig Mehl unter die normale Latexmilch. Das wird zwar erst etwas klumpig, aber später quilt das Mehl auf und die Schicht wird dicker und wieder etwas gleichmäßiger. Da das die 2. Schicht ist sieht man Unregelmäßigkeiten nur von innen.
Variante 2 habe ich jetz an ca. 4 Masken erprobt.
3. Erhebungen wie Naserücken, Ohren, stark aufmodellierte Jochbeine etc, fülle ich noch in der Form mit einer Mischung aus Watte und Latex auf. Dadurch verziehen sich diese Bereicher der Maske beim Tragen nicht so stark.
Die Trocknungszeiten hängen von der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. Meist reichen ein paar Stunden. In der Regel mache ich einfach eine Schicht pro Abend. Und brauche 2-3 Abende. Es ist aber auch keine Problem wenn mal 2-3 Tage zwischen den Schichten liegen. Nur Wochen oder Monate sollten es nicht werden. Damit habe ich mir schonmal beinahe ne Form versaut.

Die Dicke auf deinem Letzten Bild ist völlig ok

Viel erfolg
- kerstin
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Re: Finn's Masken (versuche)
hey ho,
kann es sein, dass deine masks auch hinten komplett bis zum hals runter geht?
dann kann es nämlich einfach sein, dass das latex sich nicht so weit ausdehnen kann, wie es müßte, damit dein kopf durch die engste stelle der maske kommt (hals).
des rätsels lösung kann sein, dass du deiner maske hinten einen dehnungsschlitz schneiden mußt
(am ende mit einer lochzange ein rundes ende stanzen, damit es nicht weiter einreißt und etwas verstärken (stück stoff einlatexen.
sollte dann gehen.
kann es sein, dass deine masks auch hinten komplett bis zum hals runter geht?
dann kann es nämlich einfach sein, dass das latex sich nicht so weit ausdehnen kann, wie es müßte, damit dein kopf durch die engste stelle der maske kommt (hals).
des rätsels lösung kann sein, dass du deiner maske hinten einen dehnungsschlitz schneiden mußt

sollte dann gehen.


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Re: Finn's Masken (versuche)
geduld ist dein freund beim maskenbau 
